Krähenpakt

Krähenpakt: Blick ins Buch bei Amazon und bei Thalia
Urban Fantasy mit schrägen Vögeln und Möchtegern-Hexen

Urban Fantasy mit skurrilen und dennoch glaubwürdigen Protagonisten ist genau dein Ding? Du weißt es zu schätzen, wenn aktuelle Themen in Fantasyromanen anklingen? Dann lerne die chronisch erfolglose Kaja Fuchs, die würstchensüchtige Krähe Aderyn und Tante Luise, die Möchtegern-Hexe kennen.

„Krähenpakt“ ist ein Urban-Fantasy-Abenteuer mit Krähen drin. Hauptsächlich mit einer Krähe, die gar keine richtige Krähe ist.

Kaja Fuchs, 23, ist Angestellte in der Bergstädter Stadtverwaltung und unbegabte Tochter außerordentlich erfolgreicher Eltern. Sie sieht sich plötzlich mit der Tatsache konfrontiert, dass ihre Familie ein dunkles Geheimnis vor ihr verbirgt. Dieses Geheimnis betrifft sie selbst. Sie soll als Kriegerin für das Volk der Krähendämonen kämpfen und letztlich für diese Kreaturen sterben. Deren Welt steht aufgrund unerklärlicher Klimaschwankungen kurz vorm Abgrund, und sie ist die Einzige, die das Ruder noch einmal herumreißen kann. Das offenbahrt ihr eine ausgestopfte Krähe, die wie durch Zauberhand zum Leben erwacht. Auch wenn Kaja gar nicht an Magie glaubt, hat sie keine Chance, dem Krähenpakt zu entkommen. Und der Krähendämon Aderyn freut sich schon darauf, Kaja bei ihrem aussichtslosen Kampf zu helfen. Denn wenn sie stirbt, darf er ihre Augen essen.

Gefördert mit Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt

Coverdesign und Umschlaggestaltung: Florin Sayer-Gabor – www.100covers4you.com

Klappentext

Mach es, säuselte es zwischen ihren Gedanken. Eine ganze Welt retten, dagegen konnten ihre Überflieger von Eltern mit ihren megawichtigen Traumjobs kein bisschen anstinken.

Kaja soll eine fremde Welt retten. Sie, die es kaum schafft, sich morgens ordentlich anzuziehen und unfallfrei bis in die Küche zu laufen. Angeblich soll die 23-Jährige eine auserwählte Kriegerin sein. Das besagt ein uralter magischer Pakt. Dabei glaubt sie nicht mal an Magie. Doch der Krähenpakt duldet kein „Nein“, denn Kaja ist die letzte Hoffnung für die Krähendämonen und ihre sterbende Welt.
Das perfekte Lesefutter für Fans von Urban Fantasy mit einer Prise Humor, verschrobenen Charakteren, einer zarten Romanze – und leichenfressenden Krähendämonen.

Leseprobe

»Deine Freundin Ricarda hat die Krähe wirklich nicht angeschleppt?«
»Oh nein.« Tante Luise trug die aberwitzige Geschichte mit einer derart düsteren Märchenerzählerstimme vor, dass es in Kajas Nacken prickelte. Normalerweise fand sie es witzig, wenn mit Luise die Hexe durchging. Aber manchmal konnte sie einem auch Angst einjagen. Ritter, Dämonen, ausgestopfte Krähen, die lebendig wurden … Was für ein Quatsch. Kaja lachte die Angst weg, die mit kalten Fingern nach ihr griff.
»Gib’s zu, ihr habt wieder die Pilze gegessen, gestern Nacht im Wald. Du sollst doch nicht Auto fahren, wenn ihr die Pilze esst. Warum rufst du nicht einfach an? Ich hätte euch sofort abgeholt.«
»Du glaubst mir nicht. Trotz des Tattoos und der Krähe leugnest du die Existenz von Magie.« Luise bedachte sie mit einem Blick, der eindeutig in die Rubrik »tadelnd« gehörte. »Stur wie deine Mutter. Dein verstorbener Onkel Bran hatte sich damals den Mund fusselig geredet, bis sie ihm endlich geglaubt hatte. Dabei waren seine Beweise erdrückend.« Seufzend erhob sie sich vom Stuhl. »Pass auf, ich zeige es dir.« Sie verließ die Küche und ging ins Arbeitszimmer. Besser gesagt, sie schlurfte. Die letzten Minuten hatten sie sichtlich Kraft gekostet. Im Arbeitszimmer klackte die Tür des kleinen Wandsafes, den sie nur wenige Male im Jahr öffnete. Darin bewahrte sie ihr Grimoire auf, eine Art Notizbuch für magisches Wissen. Außerdem beherbergte der Safe ein paar alte Klunker aus dem Familienerbe, die so kitschig aussahen, dass Luise sie nicht mal in der allseitsbeliebten TV-Sendung »Schotter für Schrapel« hätte verkaufen können.