Sarkany – Die Vergessenen erwachen

„Sarkany – Die Vergessenen erwachen“ bei Amazon
Wenn deine Welt zerbricht und dein Mut erwacht

Du liest gerne Fantasygeschichten, die im Hier und Jetzt spielen? Die sogar einen Bezug zu aktuellen Entwicklungen haben? Du kommst mit Geschichten klar, die von Seite zu Seite wachsen dürfen? Dann lies unbedingt in „Sarkany – Die Vergessenen erwachen“ rein.

„Sarkany – Die Vergessenen erwachen“ ist ein Fantasyroman mit Dämonen, Engeln und vergessenen Göttern, in dem der Druck mitschwingt, den aktuelle technische Entwicklungen auf unser Leben und unsere Gesellschaft ausüben. Die Schutzdämonin Lumiel Schatter ist verwundert darüber, dass sie im Auftrag eines mächtigen Dämonenfürsten ausgerechnet den vermeintlich langweiligen Computernerd David Heller beschützen soll. Normalerweise beschützt sie Künstler oder Wissenschaftler, die vor Kreativität nur so sprühen und von denen sie diese besondere Art der Lebensfreude stiehlt. So führen die Schützlinge zwar ein langes, gesundes Leben, werden ihr Potential aber nie entfalten. Doch bei David Heller lautet ihr Auftrag anders: Sie soll ihn um jeden Preis beschützen, seine Lebensfreude aber verschonen.

Coverdesign: 100covers4you.com/

Content Notes

Meine spoilerfreien Content Notes, die auf alle meine Bücher zutreffen, sind hier zu finden: klara-bellis.de/content-notes-fuer-klara-bellis/.

Klappentext

Schutzdämonin Lumiel Schattenkriecher soll den Studenten David Heller beschützen. Ein Job wie jeder andere. Mal abgesehen davon, dass über David längst ein Schutzengel wacht und ein mächtiger Dämonenfürst ihrem Vorgänger den Kopf abgerissen hat. Und dann ist da noch ihr Geliebter, der vergessene Waldgott Jelen, der etwas vor ihr zu verbergen scheint.
Zur selben Zeit quält sich Fleischereifachverkäuferin Quinn Schlotzhauer mit einem Dilemma: Sie möchte lieber Floristin sein. Doch die sensible Naturfreundin steht plötzlich vor einem ganz anderen Problem: Die Pflanzen im Wald lösen sich in Luft auf und niemand glaubt ihr.

Ein Roman für alle, die Urban Fantasy mögen, voller Magie, Verrat und erstaunlicher Allianzen. (Mit Drachen!)

Leseprobe

Das Flirren verdichtete sich zu einer durchscheinenden Gestalt, die Davids Zwilling hätte sein können. Ein Zwilling mit leuchtend weißen Flügeln und goldblond gefärbten Haaren, der mehrmals täglich ins Fitnessstudio ging und sämtliche Kohlenhydrate aus seiner Nahrung verbannt hatte. Die Konkurrenz lungerte ebenfalls hier herum. So ein Mist. Sie hatte es geahnt. An Davids Seite wachte tatsächlich ein Schutzengel.
»Pf.« Lumiel schnaubte. Als ob Schutzengel ihre Klienten beschützten. Nie im Leben. Verdammt gut aussehen, ja, das konnten sie. Aber da hörte es schon auf. Sie schickte der Flachzange mit Flügeln einen extra fiesen Blick. Er sollte ruhig wissen, dass sie ihn sah.
»Ist was?«, fragte David irritiert.
»Nein, alles okay. Ich muss erst mal richtig ankommen.«
»Alles klar, wenn du was brauchst, frag einfach. Es hängt noch ’n Satz Schlüssel am Brett rechts neben der Tür.«
»Danke.«
Sie wich Davids Blick aus und fixierte den Schutzengel, der mit eingefrorener Miene durch sie hindurch starrte. Arroganter Fatzke. Am liebsten hätte sie ihm eine Grimasse geschnitten, aber das würde David sicher noch mehr verunsichern. Ob dem Engel bewusst war, wie bescheuert er aussah mit seinem strahlend weißen Nachthemd oder was auch immer der alberne Fummel darstellte? Allein schon wegen der oberpeinlichen Berufsbekleidung wäre solch ein Schutzengeljob nichts für sie. Dagegen wirkte sogar Davids grauer Kassiererkittel regelrecht sexy.
»Ich richte mich mal ein.« Sie hielt die Reisetasche hoch, die sich soeben als optische Täuschung in ihrer Hand manifestiert hatte. Sie musste sich dringend richtige Klamotten besorgen. Es kostete unnötig Kraft, neben der falschen Gestalt einer jungen Menschenfrau mit blondem Haar auch noch die Illusion von Kleidung aufrechtzuerhalten.
»Ich bin in meinem Zimmer, falls du Fragen hast«, sagte David. »Der Putzplan hängt an der Badtür. Nimm einfach die Tage, wo Ostrak drinsteht. Ihr habt echt coole Namen, ihr Litauer.«
»Die Litauer sind berühmt für ihre coolen Namen.« Offenbar gehörte die angebliche litauische Abstammung zu Ostraks Legende. Na prima. Auch das hatte Jelen ihr verschwiegen. Aber es war ja noch mal gut gegangen.
»Das mit dem Putzplan ist ’n bisschen übertrieben bei zwei Leuten. Aber Ostrak hatte mal unangekündigten Besuch von seiner Freundin Turlak und seitdem … Na ja, wie’s eben so ist.« Er grinste verschwörerisch. »Wie geht’s Turlak? Macht sie beim Segeltörn mit?«
»Ja, die ist mitgefahren.« Mitgegangen, mitgehangen. Beide Köpfe hingen nebeneinander an Noxars Wand.